Ein Kommentar

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    K. West

    Ist ein Staatstrojaner noch nötig, wenn die staatlichen Geheimdienste untereinander bereits alle Inhalte mitlesen können – z.B. mit Sternwind ( Prism,… ), Tempora bzw. den indirekten und direkten Zugriff, vor einer eventuellen der Verschlüsselung, von Programmen, wie Microsoft, Google, Apple, Facebook, Skype, Whatsup,….. ?

    Zumindest ist er nötig, wenn man versucht, möglichst diese Dienste nicht zu verwenden und sich um Datenschutz und -sicherheit bemüht, sprich auch sich von A-Z einsetzt: http://www.netzwelt.de/news/90897-datenschutz-software-besten-tools-privatsphaere-netz.html ( nicht umsonst wird vorwiegend in HH und BY am meisten mitgeschnitten, oder?).

    Oder ist dieser „nur“ noch notwendig, wo Zugriffe auf die direkte Festplatte erforderlich sind, die u.a. nicht mit TrueCrypt oder anderen Maßnahmen verschlüsselt wurde?

    Datenschutz und -sicherheit ist besonders wichtig, nicht nur für Privatfirmen bzgl. der Privatsphäre, informellen Selbstbestimmung u.W. sondern auch bei Firmen, die einen jährlichen Schaden von mindestens 4,2 Milliarden Euro erleiden – unter der „Toleranz“ von politischen Parteien: http://www.wz-newsline.de/home/wirtschaft/industriespione-aus-uebersee-1.1360640

    Ich gehe mal davon aus, dass auch dieser Trojaner nicht von einer deutschen Firma programmiert wurde, oder? Wäre es nicht sinnvoll, den Whistleblower Snowden für den Datenschutz in der EU zu gewinnen?

    http://www.cicero.de/sites/default/files/k_b_mohr_nsa_2_0.jpg

    Dies wäre die Möglichkeit nur im Einzelfall – auf staatlich kontrolliertem Zugriff ( nach richterlichen – nicht geheimen – Beschlüssen im Falle eines konkreten Verdachtes ) auf diese Art- und Weise einen Staatstrojaner zu nutzen. In allen anderen Fällen somit die Wirtschafts- und Industriespionage zu unterbinden und die Privatssphäre zu schützen. Vermutlich bleibt es jedoch ein Traum(a).

    http://www.cicero.de/sites/default/files/karikatur10072013.jpg

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