An dieser Stelle möchte ich noch einmal daran erinnern, dass heute der Debian Security-Support für Version 4.0 der Distribution (Codename Etch) beendet wurde. Alle User bzw. Admins die noch Debian Etch auf einem Server oder PC einsetzen, sollten also asap ein Upgrade auf Debian 5.0 durchführen. Außerdem steht Debian 6.0 (Squeezy) auch schon fast vor der Freigabe. Für März 2010 ist zu mind. der “development freeze” angekündigt.
Category: Linux u. Software
Bootzeit: Ubuntu 9.10 (Karmic Koala) vs. Windows 7
Im Gegensatz zu seinen Vorgängern bootet Windows 7 ja recht flott, aber so schnell wie Ubuntu 9.10 (Karmic Koala) ist es nicht.
Security-Support für Debian Etch endet am 15. Februar
Nach rund drei Jahren endet Debians Security-Support für Version 4.0 der Distribution (Codename Etch).
Das hat der Debian-Entwickler Alexander Reichle-Schmehl auf der Announce-Liste des Projekts mitgeteilt. Allen Etch-Anwendern ist ein Upgrade auf die derzeit stabile Debian-Version 5.0 mit den Codenamen Lenny empfohlen.
Wie Reichle-Schmehl in seiner Nachricht erläutert, gibt es für die Anwender nach Erscheinen einer neuen Release ein Jahr Übergangsphase, während der sie Zeit haben, ein Upgrade durchzuführen. Danach endet der Security-Support.
Via: Linux-Magazin
rsync unter Windows
Unter Linux kann ich mit rsync sehr einfach und schnell meine Dateien von “A” nach “B” synchronisieren. Leider habe ich unter Windows kein vergleichbares Tool gefunden. Zwar bietet Microsoft mit SyncToy ein ähnliches Tool an, aber dies hat einige Tücken. Zum einen habe ich schon mehrfach festgestellt das nicht alle Daten kopiert wurden oder auf der Quelle nicht mehr vorhandene Dateien bzw. Verzeichnisse auf dem Ziel gelöscht werden. Ich muss aber zugeben, dass ich noch Version 2.0 einsetze und laut Changelog soll das Problem mit dem löschen in Version 2.1 behoben worden sein. Die Version 2.1 ist erst vor kurzem erschienen.
Thunderbird 3 veröffentlicht
Die Mozilla-Entwickler(Innen) haben eine neue Version des freien E-Mail-Client Thunderbird veröffentlicht. Thunderbird 3.0 steht ab sofort zum Download bereit und bietet zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören die Erweiterung der Bedienoberfläche um Tabs, die mehrere Mails parallel darstellen können, ein neues Suchwerkzeug mit Filtermöglichkeiten und einer Timeline, die das Auffinden von Mails anhand des Empfangsdatums ermöglicht, sowie ein neuer Mechanismus zum Archivieren von Mails außerhalb der Inbox. Das (One-Click) Adressbuch und der Mail-Account Wizard wurden überarbeitet. Ein Umstieg bzw. Update lohnt sich also. Ich werde heute dann auch direkt ein Upgrade von Thunderbird 2 auf Thunderbird 3 machen.
Google stellt Programmiersprache “Go” vor
Google hat eine experimentelle Programmiersprache namens Go vorgestellt. Sie soll die Einfachheit und Effektivität dynamischer Sprachen wie Python mit der Geschwindigkeit und Sicherheit kompilierter Sprachen wie C oder C++ kombinieren.
Mein erstes “Hello Word”-Programm in der Programmiersprache “Go” habe ich bereits auch schon geschrieben.
Todgesagte leben länger
Die Tage habe in der WHL gelesen, dass es mit VHCS wieder weitergeht. Angeblich soll es im 2. Quartal 2010 ein neues Major-Release geben. Virtual Hosting Control System (VHCS) ist ein webbasiertes freies Konfigurationstool für Webserver und Webhosting-Angebote. Damit ist es beispielsweise möglich E-Mail-Adressen, Domainnamen, Datenbanken und ähnliches auf entfernten Webservern zu konfigurieren und verwalten.
Ich habe damals VHCS (bis ca. 3 Quartal 2007) auf allen meinen Webhosting- und Root-Servern eingesetzt, weil die Software gut war, mit dem Platzhirsch Confixx mithalten konnte und vor allem kostenlos ist. Leider wurde VHCS dann ab Mitte 2007 nicht mehr öffentlich weiterentwickelt. Da selbst gravierende Sicherheitslücken nicht offiziell gefixt wurden, habe ich dann den Wechsel auf Confixx gemacht. VHCS wurde als Fork unter dem Namen ispCP weiterentwickelt.
5 Jahre Mozilla Firefox
Seinen 5. Geburtstag feiert Mozillas Firefox. Am 09. November 2004 hatte der alternative Browser mit der Versionsnummer 1.0 das Licht der Welt erblickt.
Linux-Erfinder wirbt für Windows
Linux-Erfinder Linus Torvalds hat Microsoft kostenlose Publicity geliefert. Beim Japan Linux Symposium hatte Microsoft gegenüber dem Veranstaltungsort einen Werbestand für Windows 7 aufgebaut. Konferenzteilnehmer überredten Torvalds, dem Micosoft-Stand einen Besuch abzustatten. Nach einer ausgiebigen Beratung durch den ahnungslosen Microsoft-Promotionmitarbeiter ließ sich der Linux-Erfinder sogar mit “Thumbs up” vor dem Windows 7 Stand fotografieren. Gekauft hat Torvalds das Betriebssystem aber nicht.
Ist mein Rechner für Windows 7 bereit?
Dienstagabend hat Microsoft zwei Tools veröffentlicht, mit dehnen die Kompatibilität von Hard- und Software-Produkten überprüft werden kann. Damit wird der komplette Rechner auf seine Windows-7-Tauglichkeit hin durchgecheckt.
Beide Tools stehen im “Compatibility Center” auf der Microsoft Homepage zur Verfügung. Beim “Kompatibilitäts-Check” kann man über eine Eingabemaske Hard- und Softwareprodukte auf ihre Win7-Tauglichkeit hin überprüfen lassen. Auf der gleichen Seite steht auch der “Upgrade Advisor” bereit. Dabei handelt es sich um ein Tool zum downloaden und installieren. Es überprüft den komplette Rechner auf seine Windows-7-Tauglichkeit und zeigt eventuelle Probleme an.
Windows 7: Unterschiede der verschiedenen Editionen
| Funktionen | Str | HB | HP | Pro | Ent | Ult |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Home Group-Anbindung | × | × | × | × | × | × |
| Beliebig viele Anwendungen | × | × | × | × | × | |
| Mobility Center | × | × | × | × | × | |
| Erweiterte Netzwerk-Funktionen | × | × | × | × | × | |
| Aero Glass | × | × | × | × | ||
| Media Center | × | × | × | |||
| Multi-Touch | × | × | × | × | ||
| Verschlüsseltes Dateisystem (EFS) | × | × | × | |||
| Anbindung an Domänen | × | × | × | |||
| Standardort-abhängiges Drucken | × | × | × | |||
| Remote Desktop | × | × | × | |||
| BitLocker | × | × | ||||
| BitLocker To Go | × | × | ||||
| AppLocker | × | × | ||||
| DirectAccess | × | × | ||||
| BranchCache | × | × | ||||
| Mehrsprachig | × | × | ||||
| Booten von virtuellem Laufwerk (VHD) | × | × |
Legende: Starter (Str); Home Basic (HB); Home Premium (HP); Professional (Pro); Enterprise (Ent); Ultimate (Ult)
Die Starter Edition wird nur in Entwicklungsländern und Netbooks als OEM Version Verwendung finden.
The Great Giana Sisters kommen zurück
Die Generation C64 wird das Spiel “The Great Giana Sisters” noch kennen. Bei diesem Computerspiel handelt es sich um ein Jump ’n’ Run im Stil von Super Mario Bros. Spielheldinnen sind die beiden Schwestern Giana und Maria. Zunächst wurde Giana Sisters 1987 für den C64 veröffentlicht, und dann 1988 für Amiga 500 und Atari ST umgesetzt. Aufgrund der starken spielerischen Ähnlichkeiten mit Super Mario Bros. wurde der Verkauf einige Wochen nach Erscheinen der Amigaversion auf Betreiben Nintendos gerichtlich untersagt.
Ein Fanprojekt arbeitet schon seit einiger Zeit einer Fortsetzung des Klassikers The Great Giana Sisters. Das ganze wurde auf den Namen Gianas Return getauft. Ich habe das Spiel damals geliebt und spiele es heute noch ab und zu. Gianas Return gibt es als Win32 Version, eine Version fürs iPhone ist evtl. in Planung.
Bootkit hebelt Truecrypts Systemverschlüsselung aus
Mit dem auf der Sicherheitskonferenz Black Hat demonstrierten Bootkit Stoned ist es möglich, die vollständige Partitions- und Systemverschlüsselung von TrueCrypt auszuhebeln. Bootkits sind eine Kombination aus einem Rootkit und der Fähigkeit des Schädlings, den Master Boot Record des PC zu modifizieren und so bereits vor dem Start des Betriebssystems aktiv zu werden. Ich werden dann mal auf meinen Systemen alle “wichtigen” Daten in die mit DM-Crypt gesicherte Linux-Partionen packen. Mal schauen wann und ob das Team von TrueCrypt eine Lösung bereitstellt.
Quelle: heise online

