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Skandal: GVU läuft Amok und läßt Videos löschen

Posted by – 10. August 2010

Via Twitter bin ich vorhin darauf aufmerksam geworden, dass die die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) die Löschung von 4 Episoden des “Elektrischen Reporters” bei Vimeo veranlasst haben sollen. Ebenfals betroffen ist Alexander Lehmann mit “Du bist Terrorist”. Statt dem Video findet man nur noch den Hinweis:

Sorry, “Du bist Terrorist” was deleted at 1:58:33 Mon Aug 9, 2010. Vimeo has removed or disabled access to the following material as a result of a third-party notification by Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen claiming that this material is infringing: Du bist Terrorist. We have no more information about it on our mainframe or elsewhere.

Die Episoden des Elektronischen Reporters und das Video “Du bist Terrorist” stehen unter der Creative-Commons-Lizenz und dürfen somit nicht für die nichtkommerzielle Nutzung verwendet werden

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YouTube hat nun einen ”Vuvuzela”-Button

Posted by – 24. Juni 2010

Das Videoportal YouTube hat einen neuen Button in die Navigation eingebaut. Per Knopfdruck kann nun das uns allen bekannte Vuvuzela-Getröte zugeschaltet werden. Wer auf den kleinen Fußball in der Videonavigation unter den YouTube-Videos drückt, kann das Geräusch der Vuvuzela-Tröten über den Sound der Videos legen.

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Zahl der Woche

Posted by – 10. Juni 2010

188 Mal haben deutsche Behörden zwischen dem 1. Juli und dem 31. Dezember 2009 Löschungen oder Sperrungen von Google verlangt – damit überwacht Deutschland das Internet am zweitstärksten nach Brasilien mit 291 Anfragen.

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Am 17. Juni 2010 ist Tagesschau-Guck-Tag

Posted by – 8. Juni 2010

Ab 2013 soll obligatorisch pro Haushalt (17,98 Euro) und bei Firmen gestaffelt nach der Anzahl der Mitarbeiter die GEZ-Gebühr kassiert werden. Somit werden alle alle Haushalte zu der Medienabgabe gezwungen. Empfänger von Hartz IV sind ausgenommen. Eine Aktion gegen diese ungerechtfertigte Erhöhung der Gebühren ist der TAGESSCHAU-Guck-Tag. Als Zeichen des Protestes sollen so viele Internetuser wie möglich, am Donnerstag den 17. Juni 2010 um 20:00 Uhr, den Live-Stream der Tagesschau anschauen.

Mehr dazu hier und hier.

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Hintergründe des Ausfalls des Name-Service für .de-Domains am 12. Mai 2010

Posted by – 22. Mai 2010

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie angekündigt, möchten wir Sie über die Hintergründe des Ausfalls des Name-Service für .de-Domains am vergangenen Mittwoch im Folgenden detailliert informieren. Antworten auf die häufigsten Fragen in diesem Zusammenhang haben wir für Sie in dem angehängten FAQ-Dokument zusammengefasst.

Ablauf und Auswirkungen

Ab ca. 13:30 Uhr (MESZ) am Mittwoch den 12.5.2010 war DENIC mit dem Bild konfrontiert, dass, je nach Standort und angefragter Domain, Anwender teilweise die falsche Antwort „Domain existiert nicht“ erhielten. In diesem Fall waren die davon betroffenen .de-Domains für den betroffenen Anwender nicht über ihre Domainadressierung erreichbar und E-Mails aus bzw. zu diesen Adressen wurden dann abgewiesen oder nicht gesendet. Hintergrund dafür war, dass im Rahmen der Regelmäßigen 2-stündigen Aktualisierung der Nameservicedaten auf 12 der 16 Servicestandorte durch einen unterbrochenen Kopiervorgang die Verteilung einer nicht
vollständigen Aktualisierung (sog. Zonendatei) angestoßen wurde.

Das unmittelbar eingesetzte Notfallteam hat den Fehler analysiert und daraufhin beginnend um 14:20 Uhr die fehlerhaft antwortenden Standorte abgeschaltet. Da nicht unmittelbar klar war, ob die Zone aufgrund eines fehlerhaften Bestands in der Datenbank oder aufgrund eines Fehlers im Generierungsprozess defekt war und die Registrierungssysteme aufgrund der ungewöhnlich hohen Registrierungsversuche für vermeintlich freie Domains unter großer Last standen, wurden diese zudem temporär angehalten.

Ab 14:30 Uhr wurden die abgeschalteten Standorte sukzessive mit einer vollständigen Zonendatei versorgt und wieder in den Nameserververbund aufgenommen. Wegen des Datenvolumens und der weltweiten Verteilung der Standorte dauerte der Gesamtvorgang zu der vollständigen Neuverteilung und des anschließenden Neustarts aller betroffenen Servicestandorte bis ca. 15:45 Uhr. Damit war der vollständige Service seitens DENIC nun mit seinem vollständigen Leistungsvolumen wiederhergestellt.

Für die Internetanwender könnte es jedoch wegen des Cachings bei den ISPs teilweise noch bis zu 2 Stunden danach zu Beeinträchtigungen gekommen sein.

Folgeschritte werden nach der weiteren Detailanalyse eingeleitet.

Technische Details

Die aus der Registrierungsdatenbank erzeugte Zonendatei wird vor der Inbetriebnahme auf den weltweiten Standorten gleich mehrfach auf Vollständigkeit und Plausibilität geprüft. Diese Prüfungen sind auch mit der betroffenen Zonendatei erfolgreich durchlaufen worden und haben dazu geführt, dass vier Standorte nicht mit einer falschen Zonendatei versorgt wurden sowie, dass der Frankfurter IPv6 DNS Standort und das DNSSEC Testbed unberührt blieben.

Im Rahmen des Projektes zur Erneuerung der Nameserverinfrastruktur jedoch, wurde insbesondere auch das Konzept der Zonenverteilung neu aufgesetzt. Nach dem Prüfen der korrekten Erzeugung der Zonendatei und der Prüfung der korrekten Übertragung der Zonendatei zum Zonenverteilserver wird die Zone nach diesem neuen Konzept vor der Verteilung auf die einzelnen Standorte nochmals kopiert. Dieser Kopiervorgang brach mit ca. nur einem Drittel der Datensätze fehlerhaft
ab. Zwar sollte auch dieser Vorgang abgesichert sein, der Sicherungsmechanismus hat den Fehler allerdings nicht korrekt ausgewertet, so dass im Effekt der Kopierfehler nicht entdeckt und der Weiterverarbeitungsprozess nicht angehalten wurde.

Entsprechend steht der Vorgang in keinem direkten Zusammenhang mit dem am Dienstag zuvor durchgeführten Umzug des Rechenzentrumsbetriebs für die Registrierungsdienste von Amsterdam nach Frankfurt. Gleichermaßen gibt es ebenfalls keinen Zusammenhang mit dem DNSSEC Testbed, noch waren Services für Kooperationspartner, betriebene Secondaries für andere TLDs oder wären Services des Anycast-Angebots für Dritte TLDs betroffen gewesen.

Mit freundlichen Grüßen

Beate Schulz
Pressereferat

Quelle: DENIC

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Fremde Telefonnummer bei Facebook sammeln ist ganz einfach

Posted by – 17. Mai 2010

Auf Facebook kann man mit dieser Suche [1]  sehr einfach an Handynummern anderer Facebook-User kommen.  Durch eine falsch eingestellte Privatsphäre, können diese Informationen abgegriffen werden. Ich empfehle jedem Facebook Benutzer sich folgenden Artikel (“Privat trotz Facebook”) der Süddeutschen Zeitung durchzulesen. Mit einem Stapel Screenshots und  Erklärungen wird erklärt, wie man den Schutz seiner Privatsphäre erhöht.

[1] http://www.facebook.com/search/?q=neue%20handy%20nummer&gl=1

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.de ist Offline

Posted by – 12. Mai 2010

Seit einigen Minuten scheint es einen kompletten Ausfall der DENIC-Nameserver zu geben. Fast alle .de-Domains sind derzeit nicht erreichbar. Auch viele Domains anderer TLD’s (z.B. .com oder .org) können nicht aufgelöst werden, weil die zuständigen Nameserver in  der .de-DNS-Zone liegen.

Grund für diesen Ausfall ist, dass 4 der 6 DENIC-Nameserver die Anfragen nach IPs damit beantworten, dass es die angefragte Domain nicht gibt. (NXDOMAIN)

Update 14:00 Uhr: Domains mit 0-9 oder A-E am Anfang scheinen nicht vom Ausfall betroffen zu sein.

Update 15:00 Uhr: Das Problem scheint inzwischen behoben zu sein. Immer mehr .de-Domains die vorher nicht aufgelöst werden konnten, sind nun wieder erreichbar. Da die DENIC Root-Nameserver (DNS) jedoch eine TTL (Aktualisierungszeit) von 2 Stunden besitzen, kann es aufgrund der in den vergangenen Stunden ausgelieferten fehlerhaften Rückmeldungen zu Verzögerungen bei der Erreichbarkeit der betroffenen Domains kommen. Admins sollten die DNS-Caches flushen, um die negativen Antworten zu entfernen.

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Ladegeschwindigkeit wird PageRank-Kriterium

Posted by – 21. April 2010

Google hat letzte Woche offiziell bekanntgegeben, dass die Ladegeschwindigkeit (Page Speed) einer Webseite zu einem Kriterium im PageRanking wird. Die Ladegeschwindigkeit soll vorerst ca. zu 1% in die Berechnung einfließen und ergänzt damit die ungefähr 200 bestehenden Kriterien.

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Alle IP-Adressen besetzt

Posted by – 1. April 2010

ICANN schaltet Rootserver ab

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Welcome to the Internet!

Posted by – 22. März 2010

http://welcometointernet.org/

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Google – Die Internet-Supermacht

Posted by – 20. März 2010

  • 21,8 Milliarden US-Dollar betrug der Umsatz von Google im Jahr 2008. Davon waren 97% Werbeumsätze.
  • 76,7 Millarden Suchanfragen verzeichnete allein Google im Juli 2009. Alle Suchportale zusammen brachten es auch 113,7 Mrd.
  • 145 Milliarden Minuten verbrachten Internet-Benutzer weltweit im Juli 2009 auf  Google-Seiten*.
  • 100 Millionen Gigabite beträgt die geschätzte Speicherkapazität der Google-Server.

* Nutzer älter als 15 Jahre, ohne mobiles Internet.

Quelle: Comscore

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Vorratsdatenspeicherung gekippt

Posted by – 2. März 2010

Die Massen-Speicherung von Telefon- und Internetdaten zur Strafverfolgung ist unzulässig. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschied heute, dass die Vorratsdatenspeicherung gegen die Verfassung verstößt. Sie ist dem Urteil zufolge mit dem Telekommunikationsgeheimnis unvereinbar. Mehr dazu hier und hier. Wir lassen im Büro jetzt erstmal die Sektkorken knallen :)

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Dümmste Abmahnung des Jahres 2010

Posted by – 3. Februar 2010

Eigentlich wollte ich zu “Dümmste Abmahnung des Jahres 2010″ ja bereits vor 1,5 Wochen etwas gebloggt, aber das ist dann wegen fehlender Zeit hinten rüber gefallen. Hier nun eine kurze Zusammenfassung:

Die Firma KOMSA hat Webseitenbetreiber abgemahnt, weil deren Internetseiten angeblich das KOMSA- Firmenlogo zeigten. Das wäre Rufausbeutung usw. Beigelegt war eine Unterlassungsaufforderung und eine Kostenrechnung.

Tatsächlich war folgendes passiert:
Bei KOMSA wurde ein neuer Werbeblocker im Intranet installiert, welcher dann, wenn ein Mitarbeiter von einem Firmen- PC eine Internetseite mit Werbung aufgerufen hat, an Stelle der Werbung das KOMSA- Logo zeigte.

Mitarbeiter, welche von ihren PC’s fremde Internetseiten ansurften, sahen also statt der auf diesen Seiten eingeblendeten Werbebanner oft das KOMSA- Logo. Und es kam, wie es kommen mußte: Irgendjemand leitete die Info mit dem Logo auf den fremden Internetseiten an die KOMSA- Rechtsabteilung weiter, und diese mahnte betroffene Seiten ab.

Nochmal: Die KOMSA- Logos waren lediglich auf den internen PC’s vom KOMSA zu sehen, und wurden von deren eigenen Werbeblocker ausgeliefert. Deshalb wurden die betreffenden Internetseiten abgemahnt.

Quelle: kerner.de

Weitere Informationen gibt es hier und hier.

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