Category: Parteigezwitscher

Wahlplakat der CDU aus dem Jahre 1999

Posted by – 30. November 2012

In ihrer Wahlwerbung verkündete die CDU 1999: “Die Überschuldung eines Euro-Staates kann von vornherein ausgeschlossen werden”

Das es inzwischen völlig anders gekommen ist, wissen wir ja alle. Im Juni 1999 fanden in Deutschland Europa-Wahlen statt. Am 1. Januar 1999 war der Euro als Buchgeld eingeführt. Am 01. Januar 2002 kam dann das Euro-Bargeld. Schon damals befürchteten die Menschen, der Euro könnte uns teuer zu stehen kommen. Die großen Parteien waren anderer Meinung. Aus dem CDU-Wahlprogramm 1999: “Muss Deutschland für die Schulden anderer Länder aufkommen? Ein ganz klares Nein!” Und: “Eine Überschuldung eines Euro-Teilnehmerstaates kann von vornherein ausgeschlossen werden”. Heute wissen wir es besser.

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Musik braucht keine GEMA

Posted by – 22. November 2012

Am kommenden Samstag, den 24. November, wird anlässlich der Aktion “Musik braucht keine GEMA” in vielen Clubs, Diskotheken und Kneipen in NRW zwischen 23 und 24 Uhr eine Stunde lang ausschließlich GEMA-freie Musik aufgelegt. Die NRW-Piraten haben für diese Aktion einen Sampler zusammengestellt, welcher die Vielfalt und die Kreativität GEMA-freier Musik darstellen soll und verschiedenste Musikstile beinhaltet.[1]

„Wir möchten mit dieser Aktion zum einen auf die angedachten unverhältnismäßigen Gebührenerhöhungen durch die GEMA aufmerksam machen und außerdem zeigen, dass hochwertige Musik keine GEMA braucht“, so Daniel Neumann, Beisitzer im Landesvorstand der NRW-Piraten und Koordinator der Aktion.

Die kommende Tarifreform der GEMA trifft Inhaber von Diskotheken, Musikkneipen, Tanzschulen sowie die Organisatoren von Stadt- und traditionellen Festen ab April 2013 mit voller Härte. Betreiber können dabei mit Gebührenerhöhungen von bis zu 1000 Prozent rechnen. Nach Ansicht der NRW-Piraten bedroht diese maßlose und unverhältnismäßige Anpassung der Gebühren die vielfältige Veranstaltungskultur in ganz Deutschland.

Die von der GEMA eingenommenen Beträge werden zudem ungerecht verteilt und kommen größtenteils ausschließlich ihren privilegierten Mitgliedern zu Gute.

Quellen:
[1] Weitere Informationen und Sampler unter http://www.piratenpartei-nrw.de/Musik-braucht-keine-GEMA/

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Datenschutzskandal im Landtag NRW

Posted by – 15. Oktober 2012

Mir ist vorhin sprichwörtlich die Kinnlade herunter geklappt als ich folgende Pressemitteilung der Piratenfraktion NRW gelesen habe:

Sämtliche E-Mails von und an die Mitglieder und Mitarbeiter des Landtags werden von Google analysiert und bewertet. Auf diesen gravierenden Daten-Missstand hat die Piratenfraktion den innerbehördlichen Datenschutzbeauftragten des Landtags NRW aufmerksam gemacht: Das US-Unternehmen Google überprüft jede einzelne E-Mail auf den Inhalt, filtert Spam-Nachrichten aus und leitet die übrigen E-Mails schließlich an den Empfänger weiter. Denn der Landtag hat Anfang 2007 das Unternehmen Postini mit dieser Spam-Filter-Funktion beauftragt – dieses Unternehmen gehört seit Mitte 2007 zum Google-Konzern.

„Google kann nach eigenem Ermessen E-Mails als Spam ausweisen, im Extremfall abweisen und hat damit die Macht zu bestimmen, welche E-Mails ihren Empfänger nicht erreichen“, sagt Marc Grumpy Olejak, bürgerpolitischer Sprecher der Piratenfraktion im Landtag NRW. „Es kann doch nicht sein, dass ein solches Unternehmen bestimmt, was die Politiker in NRW zu lesen bekommen. Die Bürger haben ein Recht, dass ihre persönlichen Anliegen, die sie in E-Mails schildern, auch persönlich bleiben.“

Gehen E-Mails über ausländische Server, unterliegen sie nicht mehr dem deutschen Rechtssystem. Deshalb warnt beispielsweise auch das Bundeswirtschaftsministerium in einem Leitfaden für Unternehmen davor, ausländische Server in ihren E-Mail-Verkehr zu involvieren. Ein amerikanisches Unternehmen wie Google ist sowohl US-amerikanischen Ermittlungsbehörden als auch Geheimdiensten auskunftspflichtig.

„Da die Korrespondenz in keiner Weise verschlüsselt oder signiert wird, kann niemand nachprüfen, ob E-Mails gelesen oder sogar verändert werden“, so Olejak. Normalerweise betreiben Unternehmen von der Größe des Landtags eigene Server.

Auch nicht zuletzt mit Blick auf den Datenschutz ergeben sich Probleme: Wenn personenbezogene, vertrauliche Daten aus der Hand gegeben werden, müsse der Dienstleister eine gesonderte Vereinbarung unterschreiben. Das sei bei amerikanischen Unternehmen unüblich, so Olejak.

„Wir sind im engen Austausch mit dem Datenschutzbeauftragten und dem IT-Referat des Landtags. Erfreulicherweise haben beide sofort zugesichert, schnellstmöglich eine  technische Alternative finden zu wollen“, erläutert Olejak das weitere Vorgehen, „dabei unterstützen wir sehr gerne. Es ist zudem nicht auszuschließen, dass das Problem auch andere Institutionen des Landes betrifft.“ Es ist eine interfraktionelle Arbeitsgruppe eingerichtet worden, die sich unter anderem diesem Thema annimmt.

Quelle: www.seidenstadt-piraten.de

Im Klartext bedeutet das folgendes: E-Mails die von oder an xxx@landtag.nrw.de gesendet wurden, gingen ausnahmslos über einen Server in Kalifornien (USA).

Wer eine E-Mail auf einem ausländischen Server weiterverarbeitet, unterliegt diese nicht mehr dem deutschen Rechtssystem. In einem Leitfaden für Unternehmen warnt das Bundeswirtschaftsministerium davor, ausländische Server in ihren E-Mail-Verkehr zu involvieren. Ein amerikanisches Unternehmen wie Google ist sowohl US-amerikanischen Ermittlungsbehörden als auch Geheimdiensten gegenüber auskunftspflichtig. Allgemeint bekannt ist, dass die NSA seit Jahren täglich Millionen von E-Mails, die über US-amerikanische Server geleitet werden, überprüft bzw. kopiert. Vermutlich wurden die vertrauliche Korrespondenz von und an Landtagsabgeordnete seit Jahren mitgelesen.

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VRR führt Sozialticket zum Jahreswechsel flächendeckend ein

Posted by – 27. September 2012

Heute hat der VRR die flächendeckende Einführung des Sozialticket beschlossen. Ab 1. Januar 2013 wird das Sozialticket unter dem neuen Namen “Mein Ticket” für 29,90 € monatlich in allen Städten die Mitglied im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr erhältlich sein. Somit wird das Sozialticket (Mein Ticket) auch in Krefeld bald verfügbar sein.

Weitere Links zu diesem Thema:

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Krefelder Piraten sagen Nein zur derzeitigen Form der Laternenanschaltung

Posted by – 3. September 2012

Auf der letzten Sitzung des Arbeitskreis Kommunalpolitik der Piratenpartei Krefeld am 27.08.2012 wurde folger Beschluss zum Thema Laternenabschaltung verabschiedet:

Der Arbeitskreis Kommunalpolitik Krefeld ist gegen die aktuell durchgeführte Form der Laternenabschaltung in Krefeld.

Die Krefelder Piratenpartei fordert die Offenlegung der Grundlagenentscheidung und die benötigten Finanzen, sowie die Offenlegung der Ausschreibung zum Anbrigen der Klebefolie.
Warum wurden vor der Abschaltung die Bürger nicht befragt oder die Pläne dazu offengelegt?

Via: Seidenstadt-Piraten.de

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Nächtliche Laternenabschaltung in Krefeld

Posted by – 22. August 2012

Mitte 2009 bin ich Mitglied in der Piratenpartei geworden und habe den Stammtisch Krefeld und die örtliche Crew Seidenstadt-Piraten (mit)gegründet.  Seit 18. Juni 2012 bin ich der 1. Vorsitzende des frisch gegründeten Kreisverband Krefeld. Nach einer Europawahl (2009), einer Bundestagswahl (2009) und zwei Landtagswahlen (2010/2012) werden die Piratenpartei nun auch bei den Krefelder Bürgern als Partei stärker wahrgenommen. Dazu hat der Einzug von Piraten in die Landesparlamente NRW, Schleswig-Holstein, Saarland und Berlin natürlich erheblich beigetragen.

Auch wenn erst 2014 wieder Kommunalwahlen in NRW anstehen, interessien sich immer mehr Krefelder für unsere Positionierung zu lokalpolitischen Themen. Ein ganz großes Thema ist derzeit die nächtliche Laternenabschaltung in Krefeld. Hierzu möchte ich einige private Worte schreiben. Es handelt sich um meine persönliche Meinung, da die Piratenpartei Krefeld noch keine einheitliche Meinung zu diesem Thema hat und erheblichen Beratungsbedarf sieht.

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Anfrage an die Verwaltung der Stadt Krefeld bezüglich Melderegisterauskünfte

Posted by – 7. August 2012

Dieser Text wurde im Orginal von mir auf der Webseite der Seidenstadt-Piraten veröffentlicht und ist hierhin fremdkopiert wurden, da ich der Meinung bin, dass er auch für einige Blogleser von Interesse sein könnte.

In den Online-Ausgaben der Rheinischen Post und Westdeutschen Zeitung Krefeld ist vor kurzem jeweils ein Artikel über den Handel mit Bürgerdaten bei Stadt Krefeld erschienen.

Die Einnahmen durch Melderegisterauskünfte und der bevorstehende Handel mit Bürgerdaten war bereits im Juli ein großes Thema im Arbeitskreis Kommunalpolitik Krefeld der Seidenstadt-Piraten. Ende Juni, es war der Tag an dem Deutschland gegen Italien im Halbfinale der EM 2012 stand, verabschiedeten 25 anwesende Abgeordnete im Bundestag zu später Stunde ein neues Meldegesetz in nur 57 Sekunden. Hinzu kommt, dass in “letzter Minuten” eine wichtige Änderung an der zur Abstimmung stehende Vorlage der Regierung erfolgte. Wenige Stunden vor der zweiten und dritten Lesung des Gesetzes wurden zwei Sätze eingefügt, die es in sich hatten.

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Verwechslungsgefahr

Posted by – 13. Juni 2012

Liebe Piraten, heute solltet ihr lieber nicht mit einem parteifarbenden T-Shirt auf die Straße gehen. Mit den dunklen Piraten-Shirts bleibt uns das dann heute hoffentlich erspart ;)

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Gründung des AK Kommunalpolitik Krefeld

Posted by – 24. Mai 2012

Ahoi,

am Donnerstag den 07.06.2012 gründet sich der Arbeitskreis Kommunalpolitik der Piratenpartei Krefeld.

Ort: JuLe’s Papp
Adresse: Königstraße 153, 47798 Krefeld
Uhrzeit: 19:00 Uhr

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Rückfragen bitte per E-Mail an krefeld(at)piratenpartei-nrw(punkt)de richten.

Quelle: http://www.seidenstadt-piraten.de/2012/05/24/gruendung-des-ak-kommunalpolitik-krefeld/

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Einladung zur KMV Krefeld 2012.1

Posted by – 23. Mai 2012

Ahoi,

die Krefelder Crew Seidenstadt-Piraten, der Piratenpartei Deutschland Landesverband Nordrhein-Westfalen freut sich, Dich herzlich zur Kreismitgliederversammlung (KMV) der kreisfreien Stadt Krefeld, am Sonntag, den 17.06.2012, einzuladen. Die Gründung des Kreisverbandes (KV) Krefeld der Piraten NRW steht kurz bevor. Sei bei der Gründung dabei und gestalte die Krefelder Politik aktiv mit. Neben dem Beschluss der Gründung eines Kreisverbandes und Verabschiedung einer Satzung wird auch der Vorstand gewählt.

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Piraten sind die Grünen des 21. Jahrhunderts

Posted by – 20. April 2012

Ein schönes Zitat vom WDR über die Piraten:

Es kommt darauf an was man sich unter den Begriff Piraten vorstellt. Wenn man sich darunter vorstellt, dass Menschen mit Spaß an die Politik gehen und dabei SEHR diszipliniert sind, ganz anders als früher z.B. die Grünen in ihrer Gründungsphase, dann muss man sagen passt der Begriff die Piraten.

 

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Schönes Zitat über den derzeitigen Enthusiasmus bei den Piraten

Posted by – 18. April 2012

Gegen die 4.000 NRW-Piraten steht eine Armada von wahlkampferprobten 8.600 NRW-Linken, 12.500 NRW-Grünen, 16.000 NRW-FDPlern, 134.500 SPDlern und 154.000 CDUlern – Flottenverhältnis 1:100. Doch auch die historische Armada war letztlich ein Schlag ins Wasser.

Quelle: Markus Kompa, Telepolis vom 09.04.2012

Damit wird die 5%-Hürde abgesenkt zur Herausforderung, denn …. auch David bezwang Goliath!

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Bürgerliche Netzpolitik

Posted by – 4. April 2012

Vor wenigen Tagen hat die CDU/CSU den Verein CNetz gegründet. Über diesen Verein soll bürgerliche Netzpolitik gemacht werden. Bereits letztes Jahr hat die SPD den Verein “D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt” gegründet.  Der Name D64 ist eine Anlehnung an die Generation C64.

Langsam merken die großen Parteien das die Piraten so Web 2.0 sind und ihnen damit einen großen Schritt voraus sind. Das Internet ist halt ein Auslöser und Treiber für die fundamentale Veränderung der Gesellschaft, die wir derzeit erleben.

Seit der Gründung habe ich von D64 nicht wirklich mehr etwas in den Medien gehört.  Aber wenn man sich die Webseite anschaut, scheint der Internetverein der  deutschen Web-Prominenz  doch noch aktiv zu sein. Mal schauen wie sich das ganze jetzt mit dem CNetz und den bevorstehenden Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und NRW entwickelt.

Auch wenn die Piraten eine Themenpartei sind und nicht zu allem eine Meinung haben, können sie eins:

Politik für Bürger wieder attraktiver machen und zum mitmachen motivieren

Die Zahl der Piraten in Nordrhein-Westfalen wächst und wächst derzeit. Aktuell hat der  Landesverband NRW der Piratenpartei Deutschland 4.120 Mitgliedern. Seit September 2011 hat sich die Mitgliederzahl mehr als verdoppelt.

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