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DocX – 31. August 2010
Roy Bayfield, Marketingschef der Universität Edge Hill im Liverpooler Vorort Ormskirk, machte zusammen mit einem Kollegen im Internet eine verblüffende Entdeckung: Weniger als 5 Kilometer von Ormskirk entfernt, zeigte Google Maps den Ort Argleton an. Doch hatte Bayfielt noch nie von der Ortschaft gehört und auch die Satellitenbild-Anzeige bei Google Maps zeigt nur eine leere Wiese. Also entschloss sich Bayfield zu einem persönlichen Augenschein und fand seine Zweifel bestätigt: Argleton gibt es nicht.
Die Listung bei Google Maps hat Argleton trotzdem im Internet bereits zu einem handfesten Faktum gemacht. So können im Web Bilder von Häusern in “Argleton” betrachtet werden, Geschäftsadressen und sogar Stellenanzeigen angezeigt werden.Die englische Tageszeitung Telegraph rätselte nun: Handelt es sich um einen Kartenfehler oder um eine bewusste Fälschung? Als mögliche Erklärung für eine Fälschung wird das Schutzbedürfnis der Kartenanbieter gegenüber Urheberrechtsverletzungen angeführt. So ist es unter Kartographen und Navigationsanbietern üblich, kleine Fehler in das Kartenmaterial einzubauen, um mögliche unauthorisierte Kopien später leichter nachweisen zu können. Im Englischen werden die Anti-Piraterie-Fälschungen “trap streets” genannt – von der Fälschung einer ganzen Stadt wurde bisher allerdings noch nichts bekannt.
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DocX – 23. August 2010
Ein dreister fremdduscher hat sich im Badezimmer eines 26-jährigen Mannes in Münster breitgemacht. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Mann nackt an der Wohnungstür geklingelt und das Badezimmer aufgesucht. Gegenüber der Polizei gab er an, in Australien zu wohnen, in Münster zu Besuch zu sein und sich sonst an nichts erinnern zu können. Da er sagte, an einem Burn-out-Syndrom zu leiden, und offenbar medizinische Hilfe benötigte, wurde er in eine Klinik eingeliefert.
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DocX – 12. August 2010
In Japan sind nach Angaben der Behörden landesweit knapp 200 mindestens hundert Jahre alte Menschen verschwunden.
Allein in der Stadt Kobe im Westen des Landes sei der Verbleib von 105 der insgesamt 847 Menschen, die älter als hundert sind, ungeklärt, sagte ein Vertreter der Stadt. In Osaka, ebenfalls im Westen des Landes, werden derzeit 64 von 857 über Hundertjährigen vermisst.
Die dortigen Behörden entdeckten zudem, dass ein Mann, der als 127-Jähriger registriert war, in Wahrheit seit 1966 tot ist. Die Behörden hatten jüngst eine landesweite Aktion gestartet, um den Verbleib und das Wohlergehen sämtlicher in Japan registrierter Älterer zu klären. Unter den Vermissten soll auch eine angeblich 125 Jahre alte Frau sein.
Auslöser war der Fund des Skeletts eines vor Jahrzehnten verstorbenen Mannes in Tokio, dem Behördenvertreter eigentlich zu seinem 111. Geburtstag gratulieren wollten. Im Fall des Mannes ermittelt die Polizei derzeit wegen Betrugs, da die Regierung seinen Angehörigen weiterhin die Rente auszahlte.
Japan ist bekannt für seine extrem hohe Lebenserwartung. Im vergangenen September gab es im ganzen Land nach Angaben der Behörden rund 40.000 Menschen, die älter als hundert waren.
Zu der Sorge um die älteren Menschen kommt nun die Befürchtung, dass Angehörige das japanische Sozialsystem ausnutzen, um für ihre verstorbenen Familienmitglieder weiterhin Bezüge zu kassieren.
Quelle: Welt.de
Wenn wir in Deutschland soviele über Hundertjährige Menschen hätten, wäre unser Sozialsystem bestimmt bereits zusammen gebrochen. Die Kranken- und Pflegekosten, sowie die Rentenansprüche würden wohl für einen finanziellen Ruin sorgen.
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DocX – 11. August 2010
Wir haben hier gerade den tollen Bug in Outlook festgestellt. Bei E-Mails die über die Funktion “erneut senden” verschickt werden, aber der Text editiert wurde, zeigt Outlook in der Desktop-Benachritigung den ursprünglichen Text der E-Mail an, in der Vorschau den editierten Text. Die Message-ID ist identisch.
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DocX – 20. Juli 2010
Ein 25-jähriger polizeibekannter Fahrraddieb aus Krefeld narrt mit einer dreisten Masche Polizei und Staatsanwaltschaft. Vor ca. 3 Wochen schlug der offensichtlich juristisch versierte Mann das erste Mal zu. Er nutzt immer denselben Trick: “Der Täter betritt das Geschäft und gibt sich als vermeintlicher Kunde aus”, berichtet ein Polizeisprecher. “Er zeigt Interesse an einem neuen, meist hochwertigen Fahrrad und bittet um eine Probefahrt.” Als Pfand hinterlässt der Mann seinen Ausweis oder eine Bankkarte.
Von der vermeintlichen Probefahrt kehrt der Mann nicht zurück. Wenn der Fahrradhändler Anzeige wegen Diebstahls stellt, muss er das Pfand bei der Polizei abgeben. Und die ist gezwungen, es dem Täter wieder auszuhändigen. “Das ist bis jetzt viermal passiert”, berichtet der Polizeisprecher.
Der Dieb nutzt für seine Masche die Gesetze. “Uns sind die Hände gebunden”, erklärt der Leitende Oberstaatsanwalt Hans-Dieter Menden. “Wir dürfen den Ausweis nicht beschlagnahmen.” Einen Haftbefehl könne die Staatsanwaltschaft nicht erlassen. “Es gibt einen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr. Die ist aber in dem Fall nicht gegeben – der Mann hat einen festen Wohnsitz in Krefeld.” Ein anderer möglicher Grund für einen Haftbefehl sei zwar Wiederholungsgefahr, “aber da muss eine besonders schwerwiegende Tat zu erwarten sein, die mit einer Mindeststrafe von einem Jahr geahndet wird”, erklärt Menden. Die Polizei hatte zwischenzeitlich überlegt, die Fahrradgeschäfte mit einem Foto des 25-Jährigen zu warnen. “Aber diese Verletzung der Persönlichkeitsrechte erlaubt ein Richter nur, wenn es um schwerwiegende Taten geht.”
Zuletzt schlug der Täter am Montag in einem Fahrradgeschäft am Bockumer Platz zu. Der Inhaber erstattete Anzeige. Seinen Ausweis hat der 25-Jährige bereits zurück.
Quelle: RP-Online
Wir haben in Deutschland echt eine bekloppte Rechtslage.
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DocX – 15. April 2010
Im Kampf gegen den Terror wollen die indischen Streitkräfte eine neue Waffe einsetzen: die schärfste Chili-Schote der Welt. Nach eingehenden Tests habe man sich entschieden, aus der “Bhut Jolokia”, dem sogenannten “Geisterchili”, tränengasähnliche Granaten zu fertigen, um Verdächtige außer Gefecht zu setzen, erklärte das indische Verteidigungsministerium. Die Bhut Jolokia wurde 2007 als schäfste Chili-Schote ins Guinness Buch der Rekorde aufgenommen.
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DocX – 8. April 2010
Die Fluggesellschaft Air New Zealand hat sich für ein Handbuch mit einer Warnung vor Passagieren aus dem Inselstaat Tonga wegen deren hohen Alkoholkonsums entschuldigt. Der Boardservice-Manager von Air NZ sagte, man habe niemanden beleidigen wollen. In der Handreichung von Air NZ werden Passagiere aus Tonga als “leise sprechende, zurückhaltende Menschen” beschrieben. Viele von ihnen würden allerdings versuchen, “die Bar trocken zu trinken”.
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DocX – 30. März 2010
In Peking wurde eine stinkende Mülldeponie mit Hochdruck-Pistolen befeuert, die ein spezielles Duftspray enthalten, weil sich Anwohner über den Gestank beschwerten. Die Geschosse versprühen hierbei Dutzende Liter pro Minute über eine Distanz von bis zu 50 Metern. Diese Technik wurde bereits auf mehreren Deponien eingesetzt, stellt aber nur eine temporäre Lösung dar. Peking hat zurzeit ein enormes Müllproblem, in vier Jahren sollen alle Deponien voll sein.
Quelle: guardian.co.uk
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DocX – 26. März 2010
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DocX – 24. März 2010
Als nicht allzu wählerisch hat sich ein Dieb in einem Schnellrestaurant des Dortmunder Hauptbahnhofs erwiesen: Er verschmähte auch einen bereits angebissenen “Hamburger” nicht. Der 39-Jährige hatte zunächst eine Flasche Amarettosirup getrunken. Danach ging er zu einem Gast und nahm ihm einen bereits angebissenen “Hamburger” wortlos weg.
Quelle: RP / ddp