In der indischen Armee besteht offenbar ein massives Alkoholproblem. Die mehr als eine Million Soldaten verbrauchten viel mehr als erlaubt und verursachten damit horrende Kosten. Den Soldaten steht eine begrenzte Menge von staatlich subventioniertem Alkohol zu. Innerhalb der vergangenen anderthalb Jahre haben die Soldaten dem Bericht zufolge jedoch das Kontingent weit überschritten und einen sehr hohen verursacht. Am höchsten ist der Konsum in einem angesehen Militärkrankenhaus in Neu Delhi sowie in einer Anti-Spionage-Einheit.
Sowas sollte man bei der Bundeswehr auch einführen.
In der vielleicht populärsten Nebendisziplin der Fußball-WM sehen sich die Briten bereits als unschlagbarer Weltmeister. Englands “massive Armee der Fans” zeige den Deutschen beim Biertrinken, was eine Harke sei, berichtete am Mittwoch die Zeitung “Daily Mirror”. Allein In Nürnberg hätten sich 70.000 Briten innerhalb kürzester Zeit 1,2 Millionen Pints Bier hinter die Binde gegossen. Das seien durchschnittlich 17 Pints pro Fan, rechnete das Blatt vor (1 britisches Pint sind knapp 0.57 Liter).
Bei den Musterungen der Bundeswehr fallen immer mehr potentielle Rekruten durch, weil sie zu dick sind. Das haben Ärzte des zentralen Instituts des Sanitätsdienstes der Bundeswehr in Koblenz herausgefunden. Waren 1999 noch 7,6 Prozent der Gemusterten für die Streitkräfte “voll verwendungsfähig”, so werden inzwischen nur noch 4,6 Prozent in diese Kategorie eingestuft. Die Durchfallquote beim Fitnesstest vor dem Eintritt in die Armee ständig größer. Sie liegt dem Bericht zufolge inzwischen bei fast 40 Prozent und ist bei Gymnasiasten in den vergangenen fünf Jahren am stärksten angestiegen.
Der irakische Präsident Saddam Hussein wurde nicht am 13. Dezember 2003 verhaftet. Das zumindest behauptet ein ehemaliger Soldat der US-Armee in der saudi-arabischen Zeitung “Al Medina”. Nadim Abou Rabeh war nach eigenen Angaben Mitglied einer 20 Mann starken Suchtruppe, zusammengesetzt aus Arabern und Amerikanern, die in der Umgebung von Tikrit nach Hussein suchte. Drei Tage nach Beginn des Einsatzes, so Abou Rabeh, habe man am 12. Dezember in der Umgebung von Dour bei Tikrit den flüchtigen Ex-Präsidenten in einem bescheidenen Haus in einem Dorf aufgefunden, “nicht in einem Erdloch, wie behauptet wird”. Es habe einen längeren Schusswechsel gegeben, Hussein selbst habe aus dem Fenster eines Zimmern im ersten Stock gefeuert.
Dass die geheimnisumwitterte Überwachungsstation der US-Armee im bayrischen Bad Aibling im Herbst 2004 geschlossen würde, war bekannt. Wo das in Bad Aibling stationierte US-Personal landen würde, kommt nun langsam zu Tage. Anders als vielfach kolportiert, wird nur ein kleiner Teil zur größten ECHELON-Anlage nach Menwith Hill, Großbritannien verlegt, die Mehrzahl der US-Armee-Angehörigen aber bleibt in Deutschland. Unter dem Codenamen “Dagger Complex” wird derzeit auf einem ehemaligen Flugplatz in Darmstadt-Griesheim ein unterirdisches Kontrollzentrum zur Satellitenüberwachung ausgebaut.
Die US-Armee hat Microsoft den bisher größten Einzelauftrag der Konzerngeschichte beschert. Nach Angaben von Microsoft hat der Auftrag ein Volumen von 471 Mio. USD und läuft über sechs Jahre. Die Software für 494.000 Rechner gedacht.