Umrechnung Mbit in GB
Bei Root-Servern gibt es ja immer verschiedene Abrechnungsmodelle für den Traffic. I.d.R. wird der verbrauchte Datentransfer in GB berechnet. Es gibt aber auch Abrechnungen mit Mbit, halt bei einer Traffic-Flatrate. Unter GB kannst man sich ja noch vorstellen was da durch die Leitung geht, aber was geht bei Mbit. Wieviel GB habe ich dann zur Verfügung?
Durchfuhr Bandbreite
16Kbit/s = 5 GB
32Kbit/s = 10 GB
64Kbit/s = 19 GB
128Kbit/s = 39 GB
256Kbit/s = 78 GB
512Kbit/s = 155 GB
1Mbit/s = 310 GB
2Mbit/s = 620 GB
Dabei sind die GB Werte Durchschnittswerte die abhängig von der Anzahl der Tage eines Monats sind.
(60Sec * 60Min * 24Std / 8bits pro byte / 1024bytes pro Kbyte) * X Tage @ 1Mbit/s = Y GB/Monat
Was sich vereinfacht auch so rechnen lässt:
X Tage * 10.546875 @ 1Mbit/s = Y GB/M
Daraus ergeben sich z.B.
bei 28 Tagen im Monat 295GB @ 1Mbit/s
bei 29 Tagen im Monat 305GB @ 1Mbit/s
bei 30 Tagen im Monat 316GB @ 1Mbit/s
bei 31 Tagen im Monat 326GB @ 1Mbit/s
Umrechnungstabelle:
1024 bytes = 1 kb
1024 kb = 1 mb (1048576 bytes)
1024 mb = 1 gb (1073741824 bytes)
Diese Umrechnungstabelle gilt nicht für Datenträger wie DVD’s oder Festplatten. Seit 2000 gibt es eine Standarisierung der Bytes-Angaben nach SI-Norm. Dann ist 1kb = 1000 Byte.
58 Prozent der Deutschen im Netz
37,5 Millionen Erwachsene in Deutschland, das sind 57,9 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahre, sind inzwischen online.
Quelle:
ard.de
Fuck Off ext3
Am Wochenende ist mir schon wieder ne Partition unter ext3 gestorben. Langsam macht es echt keinen Spaß mehr. Irgendwie scheint es Probleme im 2.4.2(5|6)er und 2.6.5er Kernel zu geben. Nem Kunden von mir sind am Wochenende ein Server deswegen ausgefallen. Bin also nicht der einzigste der Probleme hat. Mit “tune2fs -o ^ext3 /dev/hda4″ kann man mit etwas Glück seine Daten noch retten.
Propeller am Penis
Sex mit dem Staubsauger war 1985 das Thema eines unglaublichen Rechtsstreites zwischen der Firma Kobold und dem Chaos Computer Club: eine kaum glaubliche Posse aus der Frühzeit des Netzes, als T-online noch Btx hieß. Damals schrieb
Nora den folgenden Bericht:
Kundgebung gegen die unkontrollierte Einführung von RFID
am 4. Mai 2004 ab 13:30 Uhr
vor dem Hilton Hotel Düsseldorf
Georg-Glock-Str. 20 (neben der FH-Düsseldorf)
RFID, Smart Chips, Green Tags, all diese Begriffe bezeichnen das gleiche: kleine Schnüffelchips, die per Funk eine Ziffern- und Buchstabenfolge aussenden, sobald sie sich in der Nähe eines aktiven Lesegerätes befinden. Diese Chips bieten viele Vorteile für Industrie und Handel - und gleichzeitig eine große Gefahr für die Privatsphäre.
Seit einem Jahr testet insbesondere die Metro-Gruppe (Kaufhof Galeria, Saturn, Media Markt, real, Praktiker, extra und andere) im Extra-Future-Store in Rheinberg bei Duisburg und anderswo sogenannte “RFID-Tags” unter einigen Preisetiketten und in den Payback-Kundenkarten. Hier läuft ein Feldversuch, dessen Folgen noch nicht abschätzbar sind.
Neuzugang
Der Fachbereich Elektrotechnik und Informatik an der Hochschule Niederrhein hat einen interessanten Neuzugang. Dipl.-Ing. Konrad Schwarzbach, einigen bekannt durch den
LEGO MINDSTORMS Roboter “Jitter” der auf der Internationalen Raumstation (ISS) seine Funktionsfähigkeit in der Schwerelosigkeit bewies, unterrichtet dieses Semster Graphische Datenverarbeitung. Mal schauen ob ich was Zeit finde für die Vorlesungen.
Bundestag segnet gesetzliches Spam-Verbot ab
Heute hat der Bundestag die Neufassung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) beschlossen. Darin setzt die Bundesregierung unter anderem überfällige Anpassungen an die EU-Datenschutzrichtlinie um. So wird in dem Gesetz eine Opt-in-Regelung für den Versand von Werbe-E-Mails sowie für Marketing-Telefonate festgeschrieben. Initiativ-Anrufe von Callcentern, so genannte “Cold Calls”, bleiben also weiterhin verboten. Werben darf nur, wer zuvor die Zustimmung des Reklame-Empfängers eingeholt hat.
Quelle:
heise online
Runderneuert
Nach dem mir ja am Wochenendeeine Festplatte mit nicht ganz unwichtigen Daten gestorben ist, habe ich jetzt mein System komplett erneuert. Fahre jetzt Debian (Testing) mit 2.6.4er Kernel und viel anderem Schnickschnack. Die Tage muss ich noch Raid5 einrichten, wenn ich die
neue Festplatte habe.
Chipkartenterminal an der TU Berlin “gesprengt”
An der TU Berlin wurde am 19.02. ein Terminal für RFID-Karten “gesprengt”, um gegen die Einführung der sog. Campuskarte zu protestieren.
Für die TU-Campuskarte sind die (zum Teil noch nicht aktivierten) Funktionen Studierenden-, Bibliotheks- und BVG-Ausweis, Druck von Studienbescheinigungen, Adressänderungen, Antrag auf Beurlaubung und auf Exmatrikulation, Wahlen der Gremien der akademischen Selbstverwaltung, Prüfungsanmeldung, Signatur von elektronischen Dokumenten, Mensa-Anwendung, Telefon- und Geldkarte, login in den diversen Rechnernetzen und Schlüsselkarte (Zugangsbeschränkung!) vorgesehen. Der auf der Karte befindliche RFID (Radio Frequency Identification) -Chip ermöglicht, dass personenbezogene Daten mit den entsprechenden Empfangsgeräten auch kontaktlos abgerufen werden können. Damit ist die Erstellung von Bewegungsprofilen auch unbemerkt möglich.Die Universtätsleitung beteuert, so etwas sei selbstredend nicht geplant. In Aktivistenkreises wurde die Frage formuliert, warum dann die technischen Möglichkeiten dafür eingebaut werden. Weiterhin wurde bemängelt, dass die auf den passiven RFID-Karten befindlichen Daten nicht verschlüsselt werden.
In einem “Bekennerschreiben” der Aktivisten heißt es, “die Nützlichkeit einiger Chipkartenfunktionen (Rückmeldung, Geldkarte) ist dringend zu hinterfragen, andere Funktionen seien ohne Chip genauso möglich (BVG-Ticket, Bibliotheksausweis).”
Quelle:
datenschutz.de


