Am Samstag habe ich es dann doch noch zur CeBIT nach Hannover geschafft. Lampertz hatte zusammen mit Rittal ein sehr schönes Demo-RZ auf. Neben dem Besuch bei einem Großhändler mit dem ich sehr viel zusammenarbeite und Tante T, stand nichts geplantes auf meiner Liste. Teilweise waren die Hallen so überfüllt das es kein durchkommen gab. Im Computer-Reseller-Bereich war es hingegen sehr angenehm leer. Hier hatten ja auch nur Fachbesucher zutritt und das normale Fußvolk zog außen drum herum. Überall sah man wieder die riesigen Bags die von ATI, Nvidia, AMD, Intel usw. gesponsert wurden. Die Ausbeute an Webegeschenken war wohl bei vielen recht mager, da man immer ser flache, vermutlich leere Taschen sah. Bei einer einer Pause konnte ich einen anderen Besucher dabei beobachten, wie er seine Ausbeute umpackte. Der Jungendliche hatte bestimmt 10 Taschen abgegriffen und einige Poster oder Kalender. Snowgard hatte zwei große Trucks auf dem Messegelände stehen und machte einen auf Ausbilder Schmidt. Falls ich das nächste Jahr erneut fahre, dann aber unter der Woche. Am Wochenende ist es einfach viel zu voll. Wenn ich sonst immer viel über die Deutsche Bahn zu meckern habe, ist diesmal doch nur positives zu berichten. Die Fahrt in der 1. Klasse mit dem ICE war sehr entspannt und es wurde einem wirklich das Gefühl vermittelt, hier ist der Kunde noch König.
Metal hören macht klug
Die britische Universität in Warwick gibt Entwarnung für Eltern, denen der heftige Konsum von Metallica und Slipknot ernsthafte Sorgen bereitet hat: Metal hören ist ein gutes Zeichen für gesteigerte Intelligenz. Der Psychologe Stuart Cadwallader hat 1000 hochbegabre Kinder und Jugendliche nach ihren Lieblingsgenre gefragt. Mehr als ein Drittel gab Heavy Metal an. Die Hochbegabten suchten nach Musik, die ihnen helfe, den enormen Leistungsdruck abzubauen, so Cadwallader.
Dumm gelaufen
Gestern habe ich einen ziemlich alten Rechner (Intel P2 400MHz, 256MB SD-RAM, 4GB HDD) mit Linux, Nagios, Apache2 aufgesetzt. Dieser Rechner sollte als Zweitrechner für eine Kaskadierte & Redundante Überwachung mit Nagios. Im RZ angekommen, Rechner verkabelt, meint dieser dann plötzlich das zeitliche zu segnen. Echt dumm gelaufen.
Bikini warnt vor Sonnenbrand
Ein “intelligenter” Badeanzug aus Kanada misst gefährliche Sonnenstrahlung und mahnt rechtzeitig zur Flucht in den Schatten. Der “SmartSwim UV Meter Bikini” soll seinen Trägerinnen helfen, das Hautkrebsrisiko zu senken
Quelle:
Futurezone@ORF
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Jungs wollen keine Machos sein
14- bis 16-jährige Jungen wollen keine Machos sein. Das ist das Ergebnis einer Umfrage über das Selbstbild von männlichen Jugendlichen durch Forscher der Universität Dortmund. Demnach hat der “ideale Mann” in der Vorstellung von 76 Prozent der Jungen keine “Ecken und Kanten” mehr: Er soll gut aussehend sein, stark, intelligent und witzig. 69 Prozent der Jungen sind aber auch Ideale wie Harmonie, Zuverlässigkeit und Sicherheit wichtig.
Die zehn schlimmsten Software-Fehler
“Bugs” - dieser Ausdruck für Software-Fehler stammt aus den 40er Jahren, als erstmals eine Motte das Schaltrelais eines Computers störte. Software-Bugs begleiten unser Leben - die kleinen Software-Fehler mit oft großen Folgen tummeln sich unbemerkt inmitten Abermillionen von Programmzeilen. Kaum eine Software ist frei von Bugs, entwicklertechnisch gesehen ist es schier unmöglich, alle auftretenden Konstellationen auszutesten und abzusichern. Doch Softwarefehler können nicht nur lästig, sondern auch lebensbedrohend sein.
Der erste “Bug” - im wahrsten Sinne des Wortes ein Insekt - war eine Motte, die 1947 im Schrank F; Relay Nummer 70 des Computers Harvard Mark I gefunden wurde. Im Logbuch wurde vermerkt: “Erster Fall einer gefundenen Motte”, das tote, aber schuldige Insekt wurde mit Klebeband dazugeheftet.
Schlauer Bierdeckel bestellt Nachschub
In Zukunft könnte ein “intelligenter” Bierdeckel dem Barkeeper automatisch melden, wenn die Gäste auf dem Trockenen sitzen. In dem elektronischen Bierfilz ist ein Drucksensor versteckt, der jede Veränderung des auf ihm lastenden Gewichts an einen Computer hinter dem Tresen weiterleitet. Die Idee ist nichts neues, wurden doch schon
2003 RFID-Chips in Biergläser gepackt die dann rechtzeitig ein “fill me up” funken bevor das Glas leer ist.
“Ich bin ausgebrannt”
Das intelligente Haus soll das Leben in Zukunft bequemer machen und auch herkömmliche Wartungsarbeiten erleichtern. Fujitsu hat nun eine Glühbirne vorgestellt, die den Hausmeister via Kurzmitteilung verständigt, wenn sie ausgetauscht werden muss. Sobald sie durchbrennt, sendet die schlaue Birne über die Stromleitung ein Signal an einen Internet-PC, der die SMS mit der Erinnerung “Kauf eine neue Glühbirne” an den Verantwortlichen losschickt.
Quelle:
Futurezone@ORF
Zehn Tipps, um dein Blog bekannter zu machen
1. Schreibe täglich einen Eintrag
Auch wenn du eigentlich gar nichts mitzuteilen hast schreibe täglich einen Eintrag. Das täuscht bei den Suchmaschinen Aktualität vor und sorgt für eine höhere Position. Außerdem sieht dein Kalender dadurch besser aus. Im Ergebnis erhältst du mehr Besucher.
2. Kommentiere viel
Kommentiere viel und oft und überall. Auch in Einträgen, die dich gar nicht interessieren. Wenn deine Webseite in möglichst vielen verschiedenen Weblogs verlinkt ist, sorgt auch das für ein höheres Ranking. Der In- und Sinngehalt deiner Kommentare ist dabei uninteressant. Es kann einfach ein “Kewl.”, Hehe.”, “urgs.” sein. Das reicht schon. Um Intelligenz geht es hier nicht.
3. Bringe eine kontroverse These vor
Eine der folgenden Thesen gut ausformuliert kann dir zu einen Besucher- und Kommentatorenansturm verhelfen, der seinesgleichen sucht:
- Michael Jacksons Nase ist nicht echt
- Jeanette Biedermann ist sexy
- Britney Spears sieht nackt auch nicht anders aus als ich
- Das Leben ist schlecht
- Die Sozialämter haben auch immer seltener Sprechstunden und
- die Lage der universitär parasitär verwanzter Schreibstellen ist umgekehrt polyphon zum empathisch androgyn veranlagten Teil der Tempelritter. Oder so.
4. Verlinke ein oder mehrere Weblogs, welche Page-Rank 6 oder höher bei Google hat. Dann sieht dein mieses kleines Weblog vor den Suchmaschinengöttern (die auch nur binär denken) wichtiger aus.
5. Such dir ein Opfer und mach es runter. Egal, was die betreffende Person schreibt, anfängt, produziert. Mach sie runter. Irgendwann wird sie sich mit einem Backlink zu dir beschweren. Das gibt Hits.
6. Leg dir wöchentlich ein neues Weblog(tool) an
Wenn du es nur laut und kontrovers genug rüberbringst, wird es dir ca. eine Woche lang Backlinks einbringen. Nach dieser Woche musst du nichts mehr an diesem Weblog machen. Lass es sterben, denn…
7. …auch tote Weblogs werden irgendwann verlinkt
Ein Hobby gelangweilter Weblogger ist es, tote Weblogs aufzulisten. Cool. Das hebt das Ranking, wenn du dich selbst auf einem der toten Weblogs verlinkt hast.
8. Lies englischsprachige Weblogs.
In der Regel ist es so, dass neue Ideen immer in englischsprachigen Weblogs auftauchen. Sobald dies der Fall ist, übersetzt es schnell ins Deutsche und verkauf es in möglichst vergeistigt wirkenden Worten als deine Idee der letzten schlaflosen Nacht. Die Betreiber geistesärmerer Weblogs werden es dir danken.
9. Kündige mindestens einmal im Quartal deinen Rücktritt von jeglicher Blogtätigkeit an
Das bringt Besucher, Trost, Links, Kommentare. Einfach alles. Bestätigung sowieso. Hauptsache es ist dramatisch theatralisch und glaubwürdig genug.
10. Schreib dem Schockwellenreiter eine Email
Du wirst merken, wie deine Statistiken nach einer Nennung beim SWR ausschlagen. Am besten sorgst du erstmal für ein bisschen Premiumcontent, damit die Besucher nicht nur einmal kommen, ehe du ihm eine Email schreibst. Aus noch nicht näher geklärten Umständen gilt das, was der SWR schreibt, als richtig und somit dogmatisch verklausuliert (warum Sicherheitsupdates für Mac-Rechner freudig begrüßt werden, Sicherheitsupdates für PCs mit Windows jedoch ein Umstiegsgrund sind, konnte noch nicht abschließend geklärt werden).
Warum die Computer immer beige sind
Es ist kein Zufall, dass Beige die häufigste Farbe in dem Arbeitsumfeld geworden ist, denn all das wurde bereits vor vierzig Jahren geplant und in die Wege geleitet. Der Urahn und Begründer der beigen Apparaturen ist Robert MacDermid, der in einer kleinen Fabrik namens Minnesota Manufacturing and Machines (heute als Konzernkoloss 3M bekannt) als Designer arbeitete. Der bereits verstorbene MacDermid legte mit seiner Arbeit den Grundstein für das manipulative (ja, ganz recht gelesen) Design - und der PC-Boom treibt diese Arbeit, das neue Millenium steht schon ein paar Jahre vor der Tür, in ungeahnte Dimensionen. Damals, im keynes’schen Nachkriegswirtschaftsboom, der die 40er dominierte, erkannten organisatorische Kräfte wie MacDermid, dass es eine deutliche Umformung des Arbeitsplatzbereichs in der näheren Zukunft geben wird. Ein heftiger Schwenk von der industriellen, körperlichen Arbeit, hin zum Angestellten am Schreibtisch. Weil die Arbeitskontrolle ein zentraler Punkt in der Organisationsplanung geblieben war, vor allem in den Staaten (siehe Gewerkschaftsbewegung und Kommunistenfurcht), wurde die Arbeitsumgebung der Angestellten ein wesentlicher Wirkungsbereich für Verhaltenspsychologen, die von den Firmen bezahlt wurden, um höhere Produktivität und Loyalität gegenüber den firmeninternen Hierarchien sicherzustellen. Obwohl keine konkreten Hinweise bestehen, wird vermutet, dass selbst die Behaviour Modification Division der Central Intelligence Agency das Projekt durch massive Zahlungen förderte, und überall in den Staaten Psychologen und Theoretiker im Industiesektor daran arbeiteten. Mehr gibts bei
FM4@ORF.
WLAN bald auch an Autobahnraststätten
Nach diversen Kaffee-Ketten und Restaurants sollen nun auch die Autobahnraststätten der KMS Unternehmensgruppe mit drahtlosem Internet-Zugang ausgestattet werden. Der Hot-Spot-Spezialist NetCheckIn realisiert in Zusammenarbeit mit dem Halbleiterhersteller Intel auf diesen Autohöfen die ersten flächendeckenden drahtlosen Netzwerke am Rande deutscher Autobahnen.
Quelle:
golem.de
CIA sucht Lock Picker
“The Central Intelligence Agency is seeking locksmiths to work with the best minds in the country while performing a mission critical to our nation,” the CIA said in a recent job posting on its Web site www.cia.gov.
(Quelle:
Reuters)
Im Zeichen des Sauriers

Der Mensch ist in der Regel bequem, konservativ und lernfaul. Das gilt nicht nur für normale Bürger, sondern genauso für Intellektuelle und Alternative. Warum Trampelpfade und Techniken verlassen die funktionieren? Doch ein wenig investierte Zeit, um alte Vorgehensweisen zu überdenken, kann einen auch nach vorne katapultieren. Genauso wie Mozilla!
Mehr Lesestoff hierzu gibts auf
phlow.net.
