Rund 2,5 Milliarden Menschen leben noch immer ohne Toiletten oder adäquate sanitäre Anlagen. Dies ist das Ergebnis einer Studie des UN-Kinderhilfswerkes Unicef und der Weltgesundheitsorganisation WHO, die letzte Woche in New York vorgestellt wurde. Fast die Hälfte der Betreffenen müsse die Notdurft im Freien verrichten, oft in öffentlichen einsehbaren Orten. “Wir brauchen dramatsiche Verbesserungen”, forderte Unicef-Direktorin Anri Veneman.
Zitat der Woche
“Ich entschuldige mich aus tiefstem Herzen bei allen Mitmenschen, die eine von mir empfohlene Aktie gekauft haben und enttäuscht worden sind.”
Manfred Krug zu seiner Rolle als Werbeträger für die T-Aktie.
Afrika! Afrika!
Gestern waren wir bei
Afrika! Afrika! in Düsseldorf. Ich war echt schwer beeeindruckt was so manche Menschen mit ihrem Körper anstellen können und zu welchen Leistungen sie fähig sind. Wie schreibt die Hamburger Morgenpost so schön: “Kontinent des Staunens” Dem kann ich nur zustimmen, aber die Karten sind def. zu teuer. Wenn man wirklich ein gutes Blickfeld haben will muss man schon mehr als 60 € hinblättern.
Die hässliche Seite Europas
Nach Schätzungen des Roten Kreuzes sind rund 20.000 Menschen in den vergangenen zehn Jahren bei dem Versuch gestorben, Europa zu erreichen. Neun von zehn ertranken, als ihre in Libyen, Algerien oder Mauretanien gestarteten Boote kenterten, oder verdursteten, als die Boote nicht mehr zu manövrieren waren.
Quelle:
N24
Zahl der Woche
64.000 Menschen können in Deutschland vom Verkauf auf eBay einen Großteil ihres Lebensunterhalts bestreiten. Einer Studie des Marktforschers AC Nielsen zufolge setzen diese so genannten “Powerseller” jeweils mehr als 12.000 Euro im Jahr auf der Seiter der Online-Auktionsplattform um.
Sechs Millionen Italiener sind Analphabeten
In Italien wächst der Analphabetismus. Rund sechs Millionen Menschen sind des Schreibens und Lesens nicht mächtig. 20 Millionen Menschen haben in Italien nur die Volksschule besucht.
Katzen mit Menschenallergie
Aber hallo: »Dass manche Menschen gegen Katzen allergisch sind, ist allgemein bekannt. Aber Katzen gegen Menschen? Durchaus nichts Ungewöhnliches, behaupten nun schottische Forscher. Menschliche Hautschuppen und Haushaltsstoffe können bei unseren vierbeinigen Mitbewohnern offenbar Asthma auslösen.«
Quelle:
science@ORF
Verfassungsgericht zersägt Lauschangriff
Das BVerfG hat in seiner heute verkündeten Entscheidung zum großen Lauschangriff die bisherigen Regelungen in der StPO in weiten Teilen für verfassungswidrig erklärt und den Gesetzgeber zur Änderung bis zum 30.06.2005 aufgefordert. Die Änderungen in Art. 13 Abs.3 - 6 GG wurden dagegen nicht beanstandet.
Zukünftig dürfe nur noch bei Straftaten gelauscht werden, für die eine Höchststrafe von mehr als fünf Jahren drohe. Zudem ist der Lauschangriff sofort abzubrechen, wenn in der Wohnung Gespräche mit engen Angehörigen geführt werden und es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass die Angehörigen Tatbeteiligte sind. Auch Gespräche mit Ärzten, Pfarrern oder Strafverteidigern dürfen bei fehlendem Tatverdacht der Beteiligen nicht mehr abgehört werden. Begründung: der Menschenwürdegehalt des Schutzes der Privatwohnung würde durch die bisherigen Regelungen berührt. Nicht betroffen sind allerdings die Regelungen zur akustischen Wohnraumüberwachung, die das BVerfG mit 6:2 Stimmen für verfassungsgemäß hielt.
Tunnelblick einiger Informatiker
Karsten Weber schreibt auf
Telepolis eine philosophische Replik auf den Artikel
“Menschengleiche Maschinen” von Peter Dietz.
Hierdurch könnten eine Reihe von philosophischen und religiösen Problemen gelöst werden, da beispielsweise der Beginn des menschlichen Lebens durch eine wie auch immer geartete Beseelung festgelegt wäre. Ebenso träte der Tod des Menschen als Einheit von Körper und Seele mit dem Verlassen des Körpers durch die Seele ein. Das Problem mit dem Leben nach dem Tod hätte seine seelen-stoffliche Basis. Die Existenz von Geistern bekäme eine rationale Erklärung. Auch das Problem der Frage nach der Willensfreiheit bekäme eine (vermeintliche) Lösung, denn nun wäre das menschliche Handeln eben nicht mehr nur durch die Physik unseres Körpers und unserer Umwelt determiniert.
Honigbienen gegen Landminen
Honigbienen sollen Menschen in aller Welt von der lebensgefährlichen Plage der Millionen Landminen befreien. Denn die gemeine Biene ist nach Ansicht renommierter Wissenschaftler beim Aufspüren der todbringenden Minen effektiver als teure Suchgeräte und sensible Schnüffelhunde. Im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums in Washington haben die Biologen Jerry Bromenshenk und Colin Henderson von der Universität Montana die unglaublichen Möglichkeiten der kleinen Insekten erforscht.
Quelle:
N24
Armut und Elend in deutschen Städten wächst
In deutschen Städten droht die Armut zu wachsen. Nach vielen besseren Jahren, in denen immer weniger Menschen durchs soziale Netz fielen und obdachlos wurden, steigen die Zahlen in einigen Regionen jetzt wieder dramatisch an. Die dahinter stehenden Armutskarrieren haben sich dabei verändert: Viele Junge leben auf der Straße oder in Unterkünften, das Elend der Ärmsten ist schlimmer geworden.
Quelle:
N24

