In den letzten Tagen habe ich recht wenig gebloggt. Der Grund dafür war akuter Zeitmangel. Der große metapeople Umzug ([1], [2]) mußte vorbereitet werden. Am neuen Standort, ein Haus weiter und viel mehr Platz, mußte die Netzwerkinfrastruktur vorbereitet und aufgebaut werden. Etwas mehr als 1 km Netzwerk- und Telefonkabel wurden verballert. Eine gesicherte Funkstrecke zwischen beiden Standorten aufgebaut und letztes Wochenende alle Arbeitsplätze sauber verkabelt. Der Umzug war eine schöne Herausforderung die aus Sicht der IT sauber über die Bühne gegangen ist. Zwischenfälle oder Ausfälle gab es keine. Leider waren die neu gekauften AT-9424Ts Gigabit Ethernet Layer 3 Switche ein kleiner Reinfall, weil die Geräte im Stacking-Modus einige Funktionen verlieren. Aber das ist bisher nicht so schlimm, notfalls stelle ich alles auf Kanalbündelung um. Derzeit stehen noch einige Restarbeiten ab, die nach und nach abgearbeitet werden.
Wenig gebloggt, wieso?
WLAN-Shirt 1
Das Shirt ziegt einem an ob ein WLAN in Reichweite ist. Leider erfährt man nicht, ob das Netzwerk gesichert / verschlüsselt ist.
Timing
Ich hatte meinem Kundenberater bei meinem Netzwerktechnik-Großhändler meine MSG geschrieben das er mich bitte anrufen soll, weil ich ihn telefonisch nicht erreiche. Als ich gerade nachfragen wollte ob er meine Nachricht nicht bekommen hat oder mich vergessen hat, passierte folgendes: Kurzwahltaste gedrückt wo die Nummer von Kundenbetreuer gespeichert ist und dann den Hörer angehoben. Zack hatte ich ihn schon am Hörer. Etwas zu schnell, weil es bei mir garnicht getutet hatte. Der Kundenberater hatte mich angerufen und als es theoretisch hier das erste mal hätte Klingeln sollen, habe ich den Hörer abgenommen. Die Chance das soetwas zutrifft ist ja wohl sehr gering, aber irgendwie verblüffend. Solch einen ähnlichen Zufall hatte ich vor ca. 15 Jahren einmal.
eth0, eth1 und udev
Derzeit richte ich zwei neue Hostsystem für V-Server ein. Nach einem Kernel-Update funktionierte plötzlich das Netzwerk nicht mehr. Die Netzwerkkarte war nun eth1, und nicht mehr eth0, wie vor dem Kernel-Update und dem damit verbundenen Reboot. Seltsam dachte ich mir. Bei der Debian Etch-Installation wurde diese Netzwerkkarte (forcedeth) doch als “eth0″ eingebunden. udev ist ja für die Namensgebung zuständig und hatte in /etc/udev/rules.d/z25_persistent-net.rules zwei fast identische Einträge hinzugefügt, nur war bei dem Eintrag für eth0 eine falsche MAC-Adresse vorhanden. Seltsam, weil ja udevs Philosophie lautet, wenn ein Gerät einmal eingebaut war, soll es in Zukunft immer unter dem gleichen Namen erreichbar sein soll. Nachdem ich den falschen Eintrag entfernt hatte und aus eth1 wieder eth0 gemacht hatte, war alles wieder so wie gewohnt.
Der Zusammenbruch von Skype 2
Seit gestern ich auch endlich die Ursache für den Zusammenbruch des Skype-Netzwerkes bekannt. Der Windows Patchday letzte Woche Dienstag löste Kettenreaktion aus. Der Patchday war Auslöser der zahlreichen Reboots; die “Flut von Anmeldungen” nach den Neustarts habe zusammen mit einem Mangel an P2P-Ressourcen eine “Kettenreaktion” mit schwerwiegenden Auswirkungen in Gang gesetzt meldet Skype. Mehr Informationen gibt es bei heise online.
WEP-Verschlüsselung von WLANs in unter einer Minute geknackt
Forschern der Technischen Universität Darmstadt ist ein weiterer Durchbruch beim Knacken WEP-verschlüsselter Funknetzwerke gelungen. Sie konnten die Menge der für einen erfolgreichen Angriff notwendigen mitgeschnittenen Pakete auf weniger als ein Zehntel reduzieren. Ein mit einem 128-Bit-WEP-Schlüssel gesichertes Funknetz ließe sich nach Angaben der Forscher mit ihrem Angriff in unter einer Minute knacken.
Quelle:
heise online
MySpace-Freunde auf eBay verkaufen
Der Boom von Sites wie Digg und MySpace ruft verstärkt zwielichtige Spammer auf den Plan. Schäbige Geschäfte mit Nutzer-Accounts drohen das äußerst verletzliche soziale Gefüge dieser Netzwerke zu zerstören.
Quelle:
Futurezone@ORF
Schief kapott
Na klasse, ein Rittal Netzwerkschrank (24HE) der per Spedition geliefert wurden ist, hat einen Transportschaden. Man(n) hat es trotz “Vorsicht Glas”-Paketband (in rot) auf der Umverpackung geschafft die Schief kapott zu bekommen.
Die zehn schlimmsten Software-Fehler
“Bugs” - dieser Ausdruck für Software-Fehler stammt aus den 40er Jahren, als erstmals eine Motte das Schaltrelais eines Computers störte. Software-Bugs begleiten unser Leben - die kleinen Software-Fehler mit oft großen Folgen tummeln sich unbemerkt inmitten Abermillionen von Programmzeilen. Kaum eine Software ist frei von Bugs, entwicklertechnisch gesehen ist es schier unmöglich, alle auftretenden Konstellationen auszutesten und abzusichern. Doch Softwarefehler können nicht nur lästig, sondern auch lebensbedrohend sein.
Der erste “Bug” - im wahrsten Sinne des Wortes ein Insekt - war eine Motte, die 1947 im Schrank F; Relay Nummer 70 des Computers Harvard Mark I gefunden wurde. Im Logbuch wurde vermerkt: “Erster Fall einer gefundenen Motte”, das tote, aber schuldige Insekt wurde mit Klebeband dazugeheftet.
Free Space Optics (FPS) über 500m
In einem Forum habe ich folgendes gefunden:
Mein Kumpel wohnt c.a. 500m. von mir entfernt. Aus gesetzlichen Gründen ist die einzige, nicht superteure Möglichkeit, mit ihm ein LAN aufzumachen, der optische Lichtfunk. Sichtkontakt besteht natürlich.
Nun habe ich eine Frage zu der Funktionsweise von Optischen Netzwerkkarten:
Wenn ich es richtig verstanden habe, sendet eine LWL-Netzwerkkarte ein elektrisches Signal an den Lichtemitter, welcher, genügend Spannung vorausgesetzt, also sozusagen “Strom an”, ein digitales Lichtsignal von sich gibt.
Wen dem so ist, kann man dann nicht einfach einen Leistungsfähigen Laser dort anschließen? Dass das mit dem Strom nicht hinhaut, wöre nicht das Problem, dann bau ich nen Transistor da ein und speise extern Strom ein.
Habe ich die Funktionsweise richtig verstanden?
Und kann dieses Signal, sofern es über Luft auf ein Glasfaserkabel trifft, überhaupt von der Karte genutzt werden?
Ich sach nur *LOL*



