Eine junge Italienerin hat ein Modegeschäft in Rapallo verklagt, weil ihr Brautkleid im Augenblick des Treueschwurs geplatzt war und sie ihr Ja-Wort halbnackt geben musste. Wie italienische Zeitungen berichten, beantragte die Unglückliche 23000 ¤ Schadenersatz. Das Geschäft habe mit diesem Kleid “das zerstört, was der schönste Tag ihres Lebens hätte sein sollen”. Den Berichten zufolge währte die Ehe dann ohnehin nur wenige Wochen.
Brite klagt wegen zu vieler Deutscher im Hotel
Ein britischer Tourist hat vor Gericht Schadenersatz für eine Griechenlandreise erstritten, weil zu viele Deutsche in seinem Hotel wohnten. Der 47-jährige David Barnish hatte 5100 Euro für einen Urlaub mit seiner Familie auf der griechischen Ferieninsel Kos bezahlt, wie die Zeitungen “Daily Telegraph” und “Sun” berichteten. Da aber alle Aktivitäten für Kinder und Erwachsene in dem Hotel auf Deutsch organisiert wurden, konnte die britische Familie nicht daran teilnehmen.
Abmahnungen wegen Kfz-Kennzeichen in Domain-Namen
Heise schreibt: Eine recht bizarre Abmahnung, die vielen deutschen Webmastern zuging, sorgte am heutigen Freitag für Aufregung. Darin fordert eine Firma LVH-Lizenzvertrieb beziehungsweise deren Inhaber Michael Hermann Schadensersatz von Domain-Inhabern, deren Internet-Namen etwa nach dem Muster xxx-hh.de (z.B. für Hamburg) einen Kfz-Kennzeichen-Zusatz enthalten.
Die Firma beruft sich auf eine europäische Patentschrift, nach der es geschützt sein soll, in Internetadressen “als spezifischen Inhalt das Kürzel des Kfz-Kennzeichen für eine geographische Region” zu nutzen. Ein erster Blick in die Patentschrift lässt an dieser Behauptung erhebliche Zweifel aufkommen, wie ein erfahrener Patentanwalt gegenüber heise online erklärte.
Da hat wohl echt ein Jurist Langeweile.

