Weil ihr Verlangen stärker als die Zellenmauer war, ist ein Häftlingspärchen in der Türkei zu weiteren vier Monaten verurteilt worden. Der wegen Mordes eingesperrte Seylan Corduk (40) und die wegen eines Bombenanschlags inhaftierte Kadriye Fikret Oget (27) hatten im Juli 2002 ein neun Zentimeter großes Loch in die Mauer zwischen ihren Zellen gebohrt. In der Folge pflegten die beiden eine eigenwillige Form der Zweisamkeit. Neun Monate nach Mauerdurchbruch brachte Oget ein Kind zur Welt.

Quelle: Berliner Morgenpost

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