Letzte Woche Donnerstag ging es zum HNO weil ich schon seit Montag im rechten Ohr ein starkes Druckgefühl hatte. Kennt bestimmt jeder der schon einmal schwimmen war und dann tief taucht ist. Ein Blick ins Ohr zeigte das alles okay ist, aber beim Hörtest wurden Probleme mit hohen Tönen im rechten Ohr diagnostiziert. Mit der Diagnose „Hochtonhörsturz“ wurde ich dann direkt ambulant ins Klinikum Krefeld eingewiesen. Dort wurde ein wesentlich intensiverer Hörtest gemacht. Die Diagnose vom HNO bestätigte sich zum Glück nicht. Das Hörvermögen ist auf beiden Ohren normal. Nur bei ganz hohen Tönen habe ich Probleme. Diese Töne nehme ich erst bei einer höheren Lautstärke war, als wenn ein gesundes Ohr diese hört. Für 5 Tage, also bis gestern, wurde die Krankheit mit der oralen Therapie zu behandeln. Bei einem weiteren Hörtest gestern, war dann schon ein kleiner Erfolg sichtbar. Das Druckgefühl im Ohr kommt wohl von einem gripallen Infekt. Inzwischen behandel ich die Grippe mit Grippostad C. Der Hörverlust und das Druckgefühl im Ohr sind beides Symptome für einen Hörsturz. Somit hat der HNO anhand der von mir genannten Symptone und gemachten Messergebnisse erstmal richtig entschieden. Hinzu kommt das ich seit einiger Zeit auf beiden Ohren einen Tinitus habe. Ich war zwar deswegen schon einmal bei einem HNO, dieser sagte mir aber, dass eine Behandlung nicht viel bringen würden, wenn das Klingeln der Ohren (lat. Tinitus) schon längere Zeit vorhanden ist. Da mich der Tinitus nicht wirklich stört und ich diesen auch nur bei absoluter Stille warnehme, habe ich mich damals auf die Aussage des Arztes verlassen. Mein neuer HNO und die Ärzte des Klinikum sind aber trotz der langen Zeit der Meinung, dass der Tinitus erfolgreich geheilt werden kann. Aus diesem Grund nehme ich seit heute an einer bis zu 10 tägigen Infusionstherapie teil. Hierbei muss ich jeden Tag einmal zur Infusion. Diese dauert ca. 1 Stunde und der Patient bekommt ein durchblutungsförderndes Mittel mit einem zugeordneten Wirkstoff verabreicht.

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