Nicht schlecht staunten die Polizeibeamten, die am Samstagabend
gegen 20:00 Uhr zu einer vermeintlichen Beeinträchtigung des
Straßenverkehrs durch Punker gerufen worden waren.
Die vor Ort eingesetzten Polizisten stellten eine Gruppe von ca. 100
Punkern fest, die entlang der Hauptstraße in Bochum Langendreer
trottete. Die Anwesenden hielten Martinslaternen in den Händen und
sangen „Laterne, Laterne, Sonne Mond und Sterne….“ . Auf die
Fragen der Beamten hin, wiesen die teilweise angetrunkenen Martin-
Singer auf Ihren Veranstalter am Anfang des Umzuges hin. Hier
stellten die Beamten einen weiteren Punk fest, der tatsächlich eine
Sondernutzungserlaubnis für einen Martinszug vorweisen konnte.
Scheinbar wollte der 35jährige Bochumer auch den Sankt Martin
darstellen, denn er stolzierte auf einer Art Steckenpferd, dessen
Kopf aus Stoff nach Auskunft der Beamten allerdings mehr einem Kamel
als einem Pferd glich. Da die Gruppe nach einer kurzen Wegstrecke
private Räumlichkeiten ereichte, wo anschließend eine Party gefeiert
werden sollte, wurde auf weitere Maßnahmen durch die Polizei
verzichtet. Es kam zu keinerlei Zwischenfällen. Wie es zu der
sonderbaren Sondernutzungserlaubnis kommen konnte, steht bislang
nicht fest.

Quelle: Externer LinkPressestelle Polizei Bochum

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