Ed Callahan aus Wisconsin hatte sich nichts dabei gedacht, als er ein E-Mail-Konto mit seinem Namen einrichten wollte. Kurz zuvor hatte auch seine Mutter, die den gleichen Nachnamen trägt, versucht sich für eine E-Mail-Adresse bei dem Mail-Anbieter registrieren zu lassen und war gescheitert. Nach mehrmaligen Versuchen ereilte Callahan der Verdacht, dass das Programm die Buchstabenkombination „allah“ in seinem Nachnamen nicht akzeptierte.

Und tatsächlich: Yahoo bestätigte, dass die Verwendung dieses Begriffs vorübergehend nicht möglich war. Dies sei geschehen, um Nutzer vor Schmähschriften zu schützen. Das Unternehmen sagte, einige Personen hätten sich mit bestimmten Begriffen registriert, nur um dann andere zu bedrohen oder zu beschimpfen. Dies jedoch widerspreche den Yahoo-Richtlinien.

Für Callahan war die Maßname viel mehr als nur eine Schutzmaßname. „Der Krieg gegen den Terror ist zu einem Krieg gegen Muslime geworden“, sagte er.

Mittlerweile hat Yahoo die restriktiven Vorgaben jedoch wieder aufgehoben. Und Ed Callahan hat nun auch eine E-Mail-Adresse mit seinem eigenen Namen bekommen.

Quelle: Externer LinkN24

Was denkst du?


Zustimmung zur Datenspeicherung lt. DSGVO