Beim Dosenpfand wird es in absehbarer Zeit keine verbraucherfreundliche Lösung geben.

Die Deutsche Wirtschaft will – entgegen ihrer Zusage – das bundesweit einheitliche Rücknahmesystem für Einweg-Getränkeverpackungen nicht zum 1. Oktober einführen. Es bestehe derzeit keine ausreichende Rechtssicherheit für Milliarden-Investitionen in ein flächendeckendes System, teilte der zuständige Ausschuss führender Unternehmen aus Handel und Industrie mit. Bundesumweltminister Trittin warf der Wirtschaft daraufhin vor, sie breche eine verbindliche Selbstverpflichtung. Damit sei auch die Zusage des Ministeriums hinfällig, dass das Dosenpfand nur beim Endverbraucher – und nicht im Zwischenhandel – erhoben werde.

Derzeit wird das Einweg-Pfand nur in dem Laden erstattet, wo das Getränk gekauft wurde. Diese Übergangslösung sollte eigentlich im Okotber durch ein einheitliches Rücknahmesystem ersetzt werden.

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