Bielefeld (lnw). Einen Internet-Schmarotzer hat die Polizei auf einer
Bielefelder Straße überführt. Der 42 Jahre alte Mann saß im geparkten
Auto mit einem Laptop auf dem Schoß, teilten die Beamten am Mittwoch
mit. Auf kritische Nachfragen einer Polizeistreife gab er zu, auf
Kosten anderer Leute im Internet zu surfen. Dazu benutzte er einen
offenen Zugang eines kabellosen Rechnernetzwerks („W-LAN“) in einem
nahe gelegenen Gebäude. Sein Laptop wurde sichergestellt, der Mann
bekam eine Anzeige wegen des Verdachts des Ausspähens von Daten.

Als die Polizei den angezapften Nutzer informierte, fiel dieser aus
allen Wolken. Er hatte seinen Zugang für geschlossen gehalten. Die
Kriminalpolizei warnt, dass ein offenes Netz sowohl Daten preisgeben
als auch von Schnorrern ausgenutzt werden kann.

Das könne besonders zu Schwierigkeiten führen, wenn der „Fremdsurfer“
mit dem Onlinezugang Schindluder treibe und etwa Raubkopien oder
Kinderpornografie aus dem Netz lade. Dann führe die Spur zunächst nur
zum arglosen Opfer. Technischen Rat könne jeder von seinem Internet-
Provider oder dem so genannten W-LAN-Router holen.

Quelle: news@ccc posting padeluun

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