Auf heise open gibt es einen schönen Artikel zum 15. Geburtstag des Betriebssystems Debian.
“Strg+Alt+Entf”-Erfinder geht in “Pension”
Der Erfinder der wohl berühmtesten und meistgehassten Tastenkombination “Control+Alt+Delete” [Strg+Alt+Entf] will sich neuen Aufgaben zuwenden.
Nach 28 Jahren beim Computerhersteller IBM wird David Bradley, 55, den Konzern verlassen, um an einer US-Universität zu lehren.
Berühmtheit erlangte die Kombination vor allem durch das Betriebssystem Windows. Bei der 20-Jahr-Feier des IBM-PC, an dessen Entwicklung Bradley beteiligt war (als Mitglied des “dreckigen Dutzends”), saß er zusammen mit Bill Gates bei einer Podiumsdiskussion.
Als die Diskussion auf die Tastenkombination kam, sagte Bradley: “Ich mag sie erfunden haben, doch Bill hat sie berühmt gemacht.” Gates konnte darüber nicht lachen.
Haben will
Mit dem Network Admission Control Programm will Cisco in Zukunft seinen Kunden ermöglichen, Client-PCs oder Server ohne installierte Virenscanner von entsprechenden Routern fernzuhalten, um so eine Wurm-Epidemie im Vorfeld zu verhindern. Die Aufgabe übernimmt die Software Trust Agent, die unter anderem anhand eines installierten Virenscanners sowie dem Patch-Zustand des Betriebssystems entscheidet, ob und mit welchen Berechtigungen ein System auf das Netzwerk zugreifen darf. Unterstützt werden die Betriebssysteme Windows NT, 2000 und XP.
Sowas wäre optimal für unser LAN hier im Wohnheim. Naja wenn wir mal dick Geld haben, können wir uns bestimmt auch Cisco Produkte kaufen und uns von 3Com lösen.
Patch-Tag bei Microsoft
Gestern war großer Patch Tag bei Microsoft. Vier als kritisch eingestuften Sicherheitslecks in den Betriebssystemen Windows 2000 und XP, aber auch in den Office-Anwendungen Word und Excel sowie im Internet Explorer wurden gestopft. Also alle M$ Benutzer schön die Patches einspielen.
Hacker und Virenschreiber
Der Software-Konzern Microsoft hat Hackern, die Computerviren verbreiten, mit einem neuen Kopfgeld-Programm den Kampf angesagt. Wie das Unternehmen bekannt gab, gründete es einen fünf Millionen Dollar (4,4 Millionen Euro) schweren Fonds gegen Cyberkriminalität. Aus diesem sollen hohe Belohnungen für Hinweise gezahlt werden, die zur Festnahme und Anklage von Hackern führen.
Mitinitiator der Aktion ist neben Microsoft, Interpol und den
US-Geheimdiensten auch die US-Bundespolizei FBI. Im Zusammenhang mit der Kampagne schrieb Microsoft 250.000 Dollar Belohnung für Hinweise auf den oder die Autoren des Computerwurms MSBlast.A aus, der unter dem Namen Blaster oder LovSan bekannt ist. Dieser hatte im August weltweit hundertausende Computer infiziert und dabei eine Sicherheitslücke des Betriebssystems Windows ausgenutzt. Weitere 250.000 Dollar gibt es für Informationen zu den Urhebern des Sobig-Virus.
Quelle:
Tagesschau
OpenBSD 3.4 erschienen
Am 1. November 2003 ist das freie BSD-Derivat OpenBSD in der Version 3.4 erschienen. Das auf Sicherheit optimierte Betriebssystem erfuhr einige Neuerungen, die unter anderem eine erhöhte Sicherheit versprechen. So wurden die ausführbaren Dateien in der i386-Variante von OpenBSD auf das ELF-Format umgestellt.
Quelle:
golem.de
20 Jahre GNU
Vor genau 20 Jahren kündigte Richard Stallman in einem Posting sein bislang größtes Projekt an: Er werde zum Erntedankfest damit beginnen, ein vollständig neues Unix-kompatibles Betriebssystem namens GNU zu schreiben und dieses jedem, der in der Lage sei es zu nutzen, frei zur Verfügung stellen.
Die Abkürzung
GNU steht für “GNU’s not Unix”. In seiner Mitteilung vom September 1983 erläutert Stallman seine Beweggründe: “Ich betrachte es als goldene Regel, dass ich ein Programm, das ich mag, mit anderen teilen muss, die es auch gerne mögen.” Stallman bat damals Computerhersteller um Spenden in Form von Hardware und Geld und Nutzer um Spenden in Form von freier Software und Zeit für das Projekt. [...]
Mehr dazu gibt es bei
heise online.
W32.Blaster attackiert auch Nicht-Windows-Systeme
In einer Vulnerability Note weist CERT/CC darauf hin, dass beliebige andere Betriebssystem-Plattformen ebenfalls vom Wurm W32.Blaster über Port 135 angegriffen werden können. Dazu muss allerdings das plattform-spezifische Distributed Computing Environment (DCE) auf Basis der Entwicklungen der Open Software Foundation (OSF) installiert sein.
(Quelle:
heise)
Which OS Are You?
Auf
bbspot.com kann man durch einen Test ermitteln, welches Betriebssystem am besten für einen geeignet ist. Bei mir kam
Debian raus, also nutz ich ja das richtige OS.

