Laptop auspacken, einschalten und lossurfen, so einfach funktioniert der moderne Internetzugang. Die Werbung verschiedener Computerzubehörhändler und Internetprovider, die Internetzugänge per Funkverbindung anpreisen, hat ein Auszubildender am Montag wohl missverstanden. Polizeibeamte erwischten den 19-jährigen in der Gieferstraße, wie er in seinem Auto mit einem Laptop auf dem Schoß einen fremden Internetzugang nutzte. Als die Beamten den jungen Mann ansprachen, klappte dieser erschrocken seinen Mobil-Computer zu. So erwischt gab der Informatik-Azubi sofort zu, sich in ein privates Funknetzwerk mit Internetzugang eingeloggt zu haben, um seine E-Mails abzurufen.

Quelle: Externer LinkFree Radio Polizeinews

3 Kommentare

  1. 1

    wie geht es weiter? Das ist doch wohl nicht strafbar, oder? Da waren ja nicht mal irgendwelche Sicherheitsfeatures zu überwinden (so habe ich das jedenfalls verstanden).

    Woran soll man denn unterscheiden, ob es jetzt ein öffentlicher, kostenfreier Hotspot ist (z.B. Starbucks) oder eben ein öffentlicher, nichtöffentlicher Hotspot?

  2. 2

    Folgendes schreibt RA Udo Vetter dazu:

    Dumm nur, liebe Polizei in Paderborn, dass die Nutzung fremder WLAN zumindest so lange nicht strafbar ist, wie diese frei zugänglich sind. Aber das werden wir wahrscheinlich so schnell nicht gerichtlich festgestellt erhalten. Denn selbst bei den Staatsanwaltschaften herrscht mittlerweile so viel Sachverstand, dass derartige Verfahren sang- und klanglos eingestellt werden.

    Quelle: http://www.lawblog.de/index.php/archives/2005/02/25/verbrecherjagd-2/

  3. 3

    Darf man jetzt nicht einmal mehr mit seinem Notebook auf dem Schoß im Auto vor sich hin coden? 😉

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